Tapezieren von Vliestapete

Tapezieren von Vliestapete

In dem heutigen Blogbeitrag soll es darum gehen Vliestapete an die Wand zu bringen.
Auf das Thema bin ich gekommen, da ich neulich auf einer meiner Baustellen einen kompletten Flur und ein Kinderzimmer mit Vliestapete tapezieren sollte.
-> Wie das Ergebnis geworden ist und wie das Ganze in der Praxis aussieht, könnt ihr euch gerne in meinem neuesten  YouTube Video „Tag eines Malermeisters“ anschauen, da habe ich euch mitgenommen.

Was ist Vliestapete überhaupt?

Eine Vliestapete hat ein Trägermaterial aus Zellulose und Textilfasern. Dadurch unterscheidet sie sich von einer Raufasertapete. Diese besteht nämlich aus Papier und Holzfasern.
Die Vliestapete ist durch ihr Trägermaterial besonders strapazierfähig und verändert beim Verarbeiten nicht ihre Form.

Vorteile der Vliestapete im Überblick:

  • Sie verformt sich nicht beim tapezieren
  • Sie ist diffusionsoffen
  • Vielzahl an Ausführungen
  • Ist sehr widerstandsfähig
  • Langlebig

Vliestapete tapezieren - Schritt für Schritt

Die Vorbereitungen:
Zu aller erst müssen wir den Untergrund perfekt vorbereiten. Das ist wichtig, damit wir ein top Endergebnis erhalten. Falls noch Tapeten auf der Wand sind, entfernen wir diese zuerst restlos. Wenn wir das erledigt haben und noch größere Risse oder Löcher haben, müssen wir diese vorab natürlich auch noch schließen.
-> Wir müssen die Oberfläche mindestens auf eine Qualitätsstufe zwei bringen.
Die Vorbereitungen:
Zu aller erst müssen wir den Untergrund perfekt vorbereiten. Das ist wichtig, damit wir ein top Endergebnis erhalten. Falls noch Tapeten auf der Wand sind, entfernen wir diese zuerst restlos. Wenn wir das erledigt haben und noch größere Risse oder Löcher haben, müssen wir diese vorab natürlich auch noch schließen.
-> Wir müssen die Oberfläche mindestens auf eine Qualitätsstufe zwei bringen.
Die Vorbereitungen:
Zu aller erst müssen wir den Untergrund perfekt vorbereiten. Das ist wichtig, damit wir ein top Endergebnis erhalten. Falls noch Tapeten auf der Wand sind, entfernen wir diese zuerst restlos. Wenn wir das erledigt haben und noch größere Risse oder Löcher haben, müssen wir diese vorab natürlich auch noch schließen.
-> Wir müssen die Oberfläche mindestens auf eine Qualitätsstufe zwei bringen.
Dadurch, dass Vliestapete nicht großartig Unebenheiten kaschiert, sollten wir zusehen, dass die Wand so glatt wie möglich ist. Wenn wir auch das geschafft haben, müssen wir die Wand noch egalisieren und ein gleichmäßiges Saugverhalten herstellen.
Das mache ich immer ganz gerne mit pigmentierter Grundierfarbe. Dann haben wir nämlich einen einheitlich farbigen Untergrund, falls doch was durch die Tapete durchschlagen sollte.
Wenn wir die Wand nicht pigmentiert grundieren, also sprich einfach farblos grundieren würden und dann aber viele verschiedene Farben auf dem Untergrund haben kann es sein, dass dies durch die Vliestapete durchschlägt, weil diese nicht sehr dick ist. 
(Hängt natürlich auch immer vom Hersteller und Art der Vliestapete ab.)
Wenn wir den Untergrund nun perfekt vorbereitet haben, kommen wir zum Tapezieren. 
Dadurch, dass Vliestapete nicht großartig Unebenheiten kaschiert, sollten wir zusehen, dass die Wand so glatt wie möglich ist. Wenn wir auch das geschafft haben, müssen wir die Wand noch egalisieren und ein gleichmäßiges Saugverhalten herstellen.
Das mache ich immer ganz gerne mit pigmentierter Grundierfarbe. Dann haben wir nämlich einen einheitlich farbigen Untergrund, falls doch was durch die Tapete durchschlagen sollte.
Wenn wir die Wand nicht pigmentiert grundieren, also sprich einfach farblos grundieren würden und dann aber viele verschiedene Farben auf dem Untergrund haben kann es sein, dass dies durch die Vliestapete durchschlägt, weil diese nicht sehr dick ist. 
(Hängt natürlich auch immer vom Hersteller und Art der Vliestapete ab.)
Wenn wir den Untergrund nun perfekt vorbereitet haben, kommen wir zum Tapezieren. 
Dadurch, dass Vliestapete nicht großartig Unebenheiten kaschiert, sollten wir zusehen, dass die Wand so glatt wie möglich ist. Wenn wir auch das geschafft haben, müssen wir die Wand noch egalisieren und ein gleichmäßiges Saugverhalten herstellen.
Das mache ich immer ganz gerne mit pigmentierter Grundierfarbe. Dann haben wir nämlich einen einheitlich farbigen Untergrund, falls doch was durch die Tapete durchschlagen sollte.
Wenn wir die Wand nicht pigmentiert grundieren, also sprich einfach farblos grundieren würden und dann aber viele verschiedene Farben auf dem Untergrund haben kann es sein, dass dies durch die Vliestapete durchschlägt, weil diese nicht sehr dick ist. 
(Hängt natürlich auch immer vom Hersteller und Art der Vliestapete ab.)
Wenn wir den Untergrund nun perfekt vorbereitet haben, kommen wir zum Tapezieren. 
Das Tapezieren:
Ich gehe davon aus, wir haben eine Standard Vliestapete mit den Maßen: 0,53 × 10,5 m.
-> Die verlege ich immer direkt an der Wand.
Doch als erstes markiere ich mir die erste Bahn ins Lot. Sprich ich nehme ein Laser, eine Wasserwaage, oder ein Lot, womit ich mir an der Wand ein Strich zeichnen kann, damit die erste Bahn auch gerade ist.
Das Tapezieren:
Ich gehe davon aus, wir haben eine Standard Vliestapete mit den Maßen: 0,53 × 10,5 m.
-> Die verlege ich immer direkt an der Wand.
Doch als erstes markiere ich mir die erste Bahn ins Lot. Sprich ich nehme ein Laser, eine Wasserwaage, oder ein Lot, womit ich mir an der Wand ein Strich zeichnen kann, damit die erste Bahn auch gerade ist.
Das Tapezieren:
Ich gehe davon aus, wir haben eine Standard Vliestapete mit den Maßen: 0,53 × 10,5 m.
-> Die verlege ich immer direkt an der Wand.
Doch als erstes markiere ich mir die erste Bahn ins Lot. Sprich ich nehme ein Laser, eine Wasserwaage, oder ein Lot, womit ich mir an der Wand ein Strich zeichnen kann, damit die erste Bahn auch gerade ist.
Danach kleistern wir die Wand ein, das ist das Positive an Vliestapete, sie hat keine Weichzeit und wir können den Kleister direkt auf die Wand anbringen.
Ich kleistere mir immer Bahn für Bahn ein, damit mir der Kleister während dem Tapezieren nicht an der Wand antrocknet. Das geht nämlich tatsächlich schneller als was man denkt!
Zum Auftragen des Kleisters nehme ich eine Lammfellrolle und einen Pinsel. Dann kleistere ich mir mit dem Pinsel als erstes die Ecken ein und mit der Lammfellrolle streiche ich dann satt die erste Bahnbreite auf der Wand ein.Wenn wir das getan haben, sollten wir gleich die erste Bahn an den Lot-Strich oder auch Laser- bzw. Wasserwagenstrich anbringen.
-> Wir müssen beim Tapezieren der ersten Bahn besonders aufpassen, dass sie gerade an der Wand ist!
 Ansonsten müssen wir jede Bahn die danach folgt hin und her drücken, damit die Nähte perfekt auf Stoß passen. 
Malermeister Andy Tipp:
Ihr solltet vorher unbedingt die Beipackzettel lesen wie eure Tapete geklebt werden muss.
Denn da gibt es viele Unterschiede!
Ich drücke die Tapete mit einer Moosgummirolle oder einer Tapezierbürste an und nehme für die Nähte separat eine kleine Moosgummirolle (Nahtroller).
Sollte links und rechts  beim Andrücken der Tapete Kleister austreten, würde ich euch empfehlen bei der nächsten Bahn einfach mal etwas weniger Kleister zu nehmen. Ansonsten landet der Kleister nämlich auf der ganzen Vliestapete.
Manche Tapeten sind nicht so hochwaschbeständig und es gibt dann Flecken, das wäre schade. Wenn wir die erste Tapete dann also an der Wand haben, ist die halbe Miete erbracht.
Denn jetzt müssen wir nur Bahn für Bahn auf der Wand einkleistern, die Tapete anlegen und fest andrücken.
-> Vergesst nicht die Nähte mit dem Nahtroller nachzugehen.
Oben und unten schneide ich die Tapete dann mit einem so genannten Flieger und einem Cuttermesser ab. Mit meinen Tipps sollte eigentlich nichts mehr schief gehen, traut euch also ruhig auch mal was Neues auszuprobieren!
Denn jetzt müssen wir nur Bahn für Bahn auf der Wand einkleistern, die Tapete anlegen und fest andrücken.
-> Vergesst nicht die Nähte mit dem Nahtroller nachzugehen.
Oben und unten schneide ich die Tapete dann mit einem so genannten Flieger und einem Cuttermesser ab. Mit meinen Tipps sollte eigentlich nichts mehr schief gehen, traut euch also ruhig auch mal was Neues auszuprobieren!
Denn jetzt müssen wir nur Bahn für Bahn auf der Wand einkleistern, die Tapete anlegen und fest andrücken.
-> Vergesst nicht die Nähte mit dem Nahtroller nachzugehen.
Oben und unten schneide ich die Tapete dann mit einem so genannten Flieger und einem Cuttermesser ab. Mit meinen Tipps sollte eigentlich nichts mehr schief gehen, traut euch also ruhig auch mal was Neues auszuprobieren!
Ich hoffe der Blogbeitrag zum Thema Vliestapeten hat euch gefallen und ihr konntet etwas davon mitnehmen. Wenn euch mehr solcher Themen interessieren, lasst es mich gerne wissen!
Mein YouTube Video verlinke ich euch wie immer auch wieder, dann könnt ihr euch das Endergebnis anschauen. 
Bis zum nächsten Blog. Dieser kommt nächsten Sonntag um 10 Uhr online. Ich freue mich auf euch!
Schaut gerne noch bei dem Blog von letztem Sonntag vorbei. Darin habe ich erklärt, wie ich Tapete kinderleicht mit der Chemeleon von Rokamat entferne. Hier gehts zum Blog. 

Euer Malermeister Andy

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2 Comments

  • Helge Litke
    Posted 2. April 2021 um 21:00 0Likes

    Hallo Andy,
    ich habe lange nach einer Anleitung für das Tapezieren von Fliestapete gegoogelt und bin nicht wirklich fündig geworden.
    Letztendlich bin ich auf Ihre Anleitung gestoßen.
    Ich möchte auf diesem Weg ein Dankeschön da lassen. Die Anleitung ist sehr informativ und genau das was ich gesucht hatte.

    Top!

  • Malermeister Andy
    Posted 20. April 2021 um 8:08 0Likes

    Guten Morgen Helge,
    es freut mich dir geholfen zu haben.
    Viel Spass beim Tapezieren.
    Gib mir Feedback ob alles geklappt hat.

    Liebe Grüße,
    Malermeister Andy

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